Tag des Notrufs

Tag des Notrufs

 

Deutscher Feuerwehrverband informiert zum Notruftag am 11. Februar 2019

Berlin – 500 Millionen Menschen, ein Notruf: Über die kostenfreie Telefonnummer 112 erhalten Hilfesuchende in allen Ländern der Europäischen Union Schutz und Hilfe von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten. Um diese Nummer bekannter zu machen, findet am 11. Februar der europaweite Notruftag statt. „Wir wollen die Menschen darüber informieren, dass der kostenfreie Notruf 112 nicht nur in Deutschland, sondern europaweit für schnelle, zuverlässige Hilfe steht“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Man sollte es kaum glauben, aber es kommt vor, dass Anrufer einfach von der Aufregung übermannt werden. Sie legen dann zum Beispiel sofort wieder auf, nachdem sie nur schnell gemeldet haben, dass es bei ihnen brennt“, so Hachemer. Er beruhigt die potenziellen Anrufer: „Niemand muss sich einen Fragenkatalog merken, um einen hilfreichen Notruf abzusetzen. Die Disponenten am anderen Ende der Leitung fragen alles ab, was sie wissen müssen. Da lautet die ganz einfache Devise: Dran bleiben rettet Leben! Da erhält man auch hilfreiche Anweisungen, was man selbst in diesem Moment tun kann.“

 

 

Live dabei

„Twittergewitter“ der Berufsfeuerwehren

Feuerwehr LilienthalAus Anlass des europaweiten Notruftags am Montag, 11. Februar 2019, lassen rund 40 Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland die Bevölkerung live über den Kurznachrichtendienst Twitter an ihrem Alltag mit Einsätzen, Ausbildung und Information teilhaben.

Auch der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) beteiligt sich am „Twittergewitter“. „Wir werden unter dem Hashtag #Deutschland112 bundesweite Einblicke liefern – etwa Statistiken zu Einsätzen und Mitgliedern, zum Engagement in der Feuerwehr und natürlich zum richtigen Absetzen eines Notrufs“, erklärt Frank Hachemer, der für Öffentlichkeitsarbeit zuständige DFV-Vizepräsident. 

Unter dem bundesweiten Hashtag #112live sind die Pressestellen der Berufsfeuerwehren am 11. Februar von 8 bis 20 Uhr auf Twitter präsent. Sie geben Einblicke in den „ganz normalen Alltag“ mit Dienstübernahme, Gerätepflege, Ausbildung, Mittagessen, Sport und Einsatz. Sie informieren über Einstiegsmöglichkeiten und ganz persönliche Wege zur Feuerwehr. Sie berichten über das richtige Absetzen eines Notrufs und geben Tipps zum Verhalten im Notfall. „Ich bin sehr gespannt auf die Vielfalt an Inhalten, die sich durch die große Beteiligung der Berufsfeuerwehren ergeben wird“, freut sich Hachemer.

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