Aktuelle Hinweise zum Thema Corona bzgl. der Feuerwehren in Niedersachsen

update 25.05.2020

Brandgefahr: Mund-Nasen-Schutz mit Draht nicht in der Mikrowelle desinfizieren

Wiederverwendbare Mund-Nasen-Masken sollten nach dem Tragen – mindestens einmal
täglich – desinfiziert werden. Eine schnelle und bequeme Lösung für diese neue Alltagsaufgabe scheint die Mikrowelle zu sein. Doch Vorsicht: Bei Masken mit eingearbeitetem Draht kann es in der Mikrowelle schon nach wenigen Augenblicken zum Brandausbruch kommen.

Weitere Hinweise findet ihr hier >>>

Quelle: Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung 25.05.2020

Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Hier findet ihr die Niedersächsische -Verordnung-zur-Bekaempfung-der-Corona-Pandemie vom 08.05.2020

Aktuelle Hinweise zur Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Feuerwehren in Niedersachsen

Hier: Aktualisierung der Hinweise 15.05.2020

Bezug:
1. Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vom
08.05.2020
2. Hinweise zur Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Feuerwehren in Niedersachsen
vom 23.03.2020 und
3. Erlass zu Eignungsuntersuchungen nach G26 und G 31 vom 31.03.20

Hier findet du das gesamte Dokument>>>

Covid-19 Oberflächendesinfektion und Schutzmasken

Rundschreiben – 0184/2020 vom 14.05.2020

Betreff: Covid-19 Oberflächendesinfektion und Schutzmasken

Anlage des Rundschreibens vom 14.05.2020: „Weitere Erläuterungen zur Desinfektion im öffentlichen Bereich unter besonderer Berücksichtigung der großflächigen Anwendung von Desinfektionsmitteln (Fogging)“ des Bundesministeriums für Gesundheit

Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, infektionsschutz.de, www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken/hygienetipps <18.05.2020>, CC BY-NC-ND

Download die 10 wichtigsten Hygienetips der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

 

Wissenswertes und Hinweise zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen

Quelle: www.infektionsschutzgesetz.de

 

Checkliste bei bestehendem Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung >>>

Stand 08.05.2020

 

Informationen Niedersächsische Akademie für Brand- und

Katastrophenschutz

Infoflyer Corona-Pandemie: Informationen für Gäste

Kontakt NABK Loy

Mitarbeiterschulung

Verhalten im Lehrbetrieb

Teilnehmerunterweisung

Verhalten im Lehrbetrieb mit dem Corona-Virus

Orientierungshilfe für Mitarbeiter

COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun? Quelle: www.rki.de

Betriebsanweisung Mitarbeiter Personenkontakt Corona gemäß § 14 BioStoffV Arbeitsbereich NABK Celle Stand: 06.05.2020

Betriebsanweisung Mund Nasen Schutz Stand 06.05.2020

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Auszüge aus dem Erlaß vom 23.03.2020 (AZ.: 34.2. – 13202 – 23)

“Die allgemeine Strategie zur Verlangsamung der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus wirkt sich auch in Niedersachsen auf den Dienstbetrieb der Feuerwehren, Hilfsorganisationen und all der anderen Gefahrenabwehr-Organisationen aus. Von den jeweiligen Maßnahmen ist nicht nur der Einsatzdienst betroffen, sondern auch Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte, die zur Erhöhung der Ausbreitung des Virus beitragen könnten. Die niedersächsischen Feuerwehren stellen, gemeinsamen mit den anderen Gefahrabwehrorganisationen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr eine tragende Säule der Daseinsvorsorge in der jetzigen Situation dar. Den Überwiegend ehrenamtlich mitwirkenden Helferinnen und Helfern gilt bei der Bewältigung der derzeitigen Lage Dank und Anerkennung.

Viele Feuerwehren, Hilfsorganisationen und andere Behörden haben bereits durch die Herausgabe von Verhaltens- bzw. Dienstanweisungen reagiert. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport (MI) nimmt dies zum Anlass, nach Abstimmung mit Experten aus dem Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) über diesen Weg von zentraler Stelle aus zur allgemeinen Orientierung entsprechende Verhaltensregeln zu empfehlen, die auch mit der Umsetzung der vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlene Schutzmaßnahmen einhergehen. Im Wesentlichen fokussieren sich die Maßnahmen auf die Vermeidung weiterer Infektionen sowie auf die Unterbrechung möglicher Infektionsketten durch Reduzierung, aber z.T. auch durch Vermeidung sozialer Kontakte im privaten, beruflichen und Öffentlichen Bereich. Da die verschiedenen Gefahrenabwehr-Organisationen eine tragende Säule der Daseinsvorsorge darstellen, ist die Sicherstellung der Funktions- und Einsatzfähigkeit das oberste Ziel der empfohlenen Maßnahmen.

Die Um- und Durchsetzung der Maßnahmen obliegt dem jeweiligen Träger.”

>>> Hier findet ihr den Erlaß vom 23.03.2020 mit allen Details zum allgemeinen Dienstbetrieb, Einsatzdienst und sonstiges.

 

Auszüge aus der Ergänzung vom 31.03.2020

Eignungsuntersuchungen nach G26 und G31 bei den Feuerwehren im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

In Abstimmung mit MS und der FUK ergänze ich den v.g. Erlass um die nachfolgende Handhabung zur Eignungsuntersuchungen nach G26 und G31 bei den Feuerwehren im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Nachdem die jährlichen Belastungsübungen für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren wegen der Einstellung des Ausbildungsbetriebs der Feuerwehrtechnischen Zentralen im Zuge der Corona-Pandemie nicht mehr möglich waren, haben das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport und die Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen diesbezüglich eine pragmatische Problemlösung veröffentlicht.

Mittlerweile häufen sich die Anfragen, ob eine ähnliche Regelung auch für die
Eignungsuntersuchungen für Atemschutzgeräteträger und Taucher möglich ist. Da die
Untersuchungen nach G26 in der Regel nur alle drei Jahre erforderlich sind und nur in den seltensten Fällen so gebündelt wie die Belastungsübungen durchgeführt werden, ist hier nicht damit zu rechnen, dass es bei der Mehrzahl der Feuerwehren zu Einschränkungen der Einsatzbereitschaft durch das Verpassen einzelner Eignungsuntersuchungen kommt.

Dennoch gibt es Einzelfälle, in denen derzeit pandemiebedingt keine Eignungsuntersuchungen durchgeführt werden können und die Mehrheit der Atemschutzgeräteträger bzw. Taucher dadurch nicht mehr einsatztauglich sind, z. B. bei den Feuerwehren auf den niedersächsischen Inseln.

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport und die Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen haben die Notwendigkeit der folgenden Ausnahmeregelung festgestellt und mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung abgestimmt:

Es können Atemschutzgeräteträger und Taucher, deren Eignungsuntersuchung nach G26 bzw. G31 pandemiebedingt nicht zeitgerecht durchgeführt werden kann, zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr als Atemschutzgeräteträger bzw. Taucher eingesetzt werden, wenn die Eignung bei der letzten Untersuchung festgestellt wurde, der erforderliche Untersuchungstermin nicht länger als 3 Monate überschritten wurde und keine anderen Atemschutzgeräteträger oder Taucher zur Verfügung stehen. Diese Regelung ist zunächst bis 30.06.2020 anzuwenden.

>>>Hier findet ihr die Ergänzung des Erlaß vom 23.03.2020

Zu den in diesen Tagen häufig gestellten Fragen gehört auch die Frage nach der Verwendung von Schutzmasken im Feuerwehrdienst. ln Abstimmung mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport verweisen wir hierzu in erster Linie auf die Ihnen sicher bekannten ausführlichen Hinweise des Robert-Koch-lnstituts (RKI), die ständig aktualisiert werden und die Sie im Internet unter https://www.rki.de/Shared-Docs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html finden. Das RKI erläutert ausführlich, welche Funk-tion und welche Schutzwirkung ein Mund-Nase-Schutz bzw. eine Mund-Nase-Bedeckung hat. Das RKI gibt derzeit ausdrücklich keine Empfehlung, dass ein solcher Mund-Nase-Schutz verpflichtend zu benutzen ist. Es weist vor allem darauf hin, dass der mehrlagige (chirurgische) Mund-Nase-Schutz oder Atemschutzmasken (FFP-2-oder FFP-3-Masken) für den Schutz von medizinischem und pflegerischem Personal essentiell sei und dieser Gruppe vorbehalten bleiben muss.

>>Hinweise der FUK zum Tragen von Schutzmasken